Fiebersenker für Kinder bis 2 Jahre


Ibuprofen oder Paracetamol?
Fiebersenker für Kinder bis 2 Jahre
imago-images.de/agefotostock

Fieber bei Kleinkindern sinkt häufig auch ohne Behandlung wieder. Ist ein Medikament nötig, kommen meist Ibuprofen oder Paracetamol zum Einsatz. Doch welcher Wirkstoff ist sicherer und was hilft besser?

Ibuprofen erst ab 3 Monaten

Nicht jedes Medikament, das Erwachsene gut vertragen, ist auch für Säuglinge und Kleinkinder geeignet. Bei den fiebersenkenden Wirkstoffen haben sich vor allem zwei Vertreter durchgesetzt: Ibuprofen und Paracetamol. Während Paracetamol gleich nach der Geburt verabreicht werden darf, ist Ibuprofen erst für Babys ab 3 Monaten geeignet. Forscher*innen aus Neuseeland wollten nun anhand von 18 Studien aus 7 Ländern herausfinden, welches Medikament sicherer ist und welches besser wirkt.

Kaum spürbare Unterschiede

Das Ergebnis: Beide Medikamente senken Fieber zuverlässig, Ibuprofen wirkte in den ersten 24 Stunden aber etwas besser. In den Tagen danach ließen sich keine Unterschiede beim fiebersenkenden Effekt feststellen. Die Wissenschaftler*innen bezweifeln allerdings, dass der geringe Unterschied in den ersten Stunden für Eltern und Kinder überhaupt spürbar ist. Schwerer zu beantworten war die Frage nach der Sicherheit der Medikamente. Hier reichten die Daten nicht aus, um zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen. Die vorhandenen Daten deuten aber darauf hin, dass bei einer kurzzeitigen Gabe beide Medikamente gleich sicher sind.

Unbedingt richtig dosieren

Auch Eltern können einiges tun, um die Medikamentengabe für ihre Kinder so sicher wie möglich zu machen. Dabei sollten Sie folgende Regeln beachten:

  • Rücksprache mit der Kinderärzt*in halten – vor allem bei Kindern unter 3 MonatenAngegebene Dosierung streng einhalten
  • Saft genau abmessen, dabei helfen der Dosierlöffel oder die Dosierspritze aus der Medikamentenverpackung
  • Nicht zu schnell nachdosieren, weil die Wirkung oft erst nach einer Stunde eintritt
  • Kindern viel zu trinken geben.

Quelle: Stiftung Warentest

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Inhaberin Maria Newmerschyzky

 Unsere Kundenkarte

 

zu den aktuellen Angeboten

News

Waschen, cremen, inspizieren
Waschen, cremen, inspizieren

Hautpflege bei Diabetes

Eine Diabeteserkrankung wirkt sich auch negativ auf die Haut aus. Mögliche Folgen sind Pilzerkrankungen und unangenehmer Juckreiz. Mit einer guten Blutzuckereinstellung und der richtigen Pflege lässt sich jedoch gut vorbeugen.   mehr

Weiblicher Schlaf und Hormone
Weiblicher Schlaf und Hormone

Was machen Hormone mit dem Schlaf?

Ob man morgens ausgeschlafen oder müde ist, hängt von vielen Faktoren ab. Welchen Einfluss haben die Hormone?   mehr

Solarium erhöht Hautkrebsrisiko
Solarium erhöht Hautkrebsrisiko

Gefährliches „Vorbräunen“

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstliche UV-Strahlung kann das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich steigern.   mehr

Strategien gegen die Atemnot
Strategien gegen die Atemnot

Angst vor dem Ersticken

Atemnot kann den Alltag stark einschränken und vielen Betroffenen Angst machen. Doch es gibt Möglichkeiten, besser mit den Beschwerden umzugehen und den Teufelskreis aus Luftnot und Anspannung zu durchbrechen.   mehr

Vitamin-A-Mangel vorbeugen
Mutter und Kind mit frisch geernteter Karotte. Bei aller Begeisterung für Veganismus dürfen gerade bei Kindern die Vitamine nicht vergessen werden.

Für Schwangere und Veganer*innen

Wer regelmäßig Milchprodukte, Eier und Fleisch isst, braucht sich um seinen Vitamin-A-Haushalt keine Gedanken zu machen. Doch wie sieht das bei veganer Ernährung aus? Und was müssen Schwangere beachten?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Park-Apotheke
Inhaberin Maria Newmerschyzky
Telefon 05908/4 33
Fax 05908/87 65
E-Mail park-apotheke-wietmarschen@t-online.de